Mosten

Gepresst wird in der Regel am Samstag ab 8.00 Uhr, solange wie Bedarf besteht bzw. Anmeldungen vorliegen; maximal bis 17.00 Uhr. 

 

Es wird Ihnen eine Uhrzeit für das Pressen genannt. Diese Uhrzeit ist als Indikation zu verstehen. Wir haben eine altehrwürdige Mostpresse wo unvorhersehbare Ereignisse eintreten können, die evtl. zu Verzögerungen beim Pressen führen. Wir bemühen uns die Wartezeit so kurz wie möglich zu halten. Trotzdem sollten Sie Zeit mitbringen. Wir können auch kleinere Mengen (ab ca. 10 kg) Obst pressen. Gerade in diesen Fällen behält sich der jeweilige Kassier vor, die Reihenfolge der Anmeldungen zu verändern um eine optimale Auslastung der Presse zu erhalten.

Bitte beachten: Quitten können nur verarbeitet werden, wenn die Früchte mindestens halbiert wurden!

Sie bekommen in jedem Fall den Saft von ihrem eigenen Obst!

 

Zum Transport des Saftes können Sie vor Ort Behältnisse käuflich erwerben (10 Liter Kanister 6,-- €; 20 Liter Kanister 10,-- €). Diese können mehrfach verwendet werden! Selbstverständlich können Sie auch ihre eigenen Behältnisse verwenden; Trichter / Siebe sind vor Ort vorhanden. 

 

Wir sind nicht darauf eingerichtet den Saft haltbar zu machen. Siehe hierzu auch die Hinweise in nachstehender Rubrik "Voraussetzung für einen qualitativ hochwertigen Saft".

 

Zum Aufbewahren des von Ihnen sterilisierten Saftes empfehlen wir das Bag in Box-System mit 5 oder 10 Litern, welche Sie bei uns vor Ort in der Mosthütte erwerben können
(5 Ltr. Beutel / Karton je 1,-- €; 10 Ltr. Beutel / Karton je 1,50 €). 

 

Presslohn:

 

Für Mitglieder beträgt der Presslohn für Äpfel 0,30 € und für Quitten 0,35 € pro Liter.

Nichtmitglieder sind ebenfalls herzlich willkommen. Hier verlangen wir Äpfel 0,45 € und für Quitten 0,50 € pro Liter.

Fragen rund um die Mosthütte beantwortet gerne:

Engelbert Nägele, 2. Vorstand, Tel. 089/ 141 219 3 oder

Günther Kirchner, Kassier, Tel. 0151 412 332 75

 

Mosthütte

Unsere Mosthütte befindet sich in unmittelbarer Nähe der

 

Gastwirtschaft "Neue Fasanerie",

Hartmannshofer Str. 20, / Kreuzung Reinoltstr. 80997 München

Unsere Presshelfer am 02.09.2017 bei der Arbeit
- von links nach rechts -

2. Vorstand Engelbert Negele

Helfer: Karl-Heinz Scharf

Helfer: Günter Moosmüller

 

 

 

 

 

 

 

 

... die Obstpresse wird zum Pressen eingerichtet ...

 


Voraussetzung für einen qualitativ hochwertigen Saft:

Wichtige Voraussetzung für eine gute Haltbarkeit der Mostergebnisse ist gesundes Obst und saubere Behälter mit einem intakten Verschluss. Geeignet sind nur gut saftige Obstsorten, vor allem Äpfel, welche nicht überreif sind. Fauliges Obst sollte entfernt werden. Unterschiedliche Sorten ergeben in der Regel einen besseren Most. Das Obst sollte kurz vor der Anlieferung zum Pressen gesammelt oder gepflückt werden. Wir können nur sauberes und von Laub, Gras, Steine etc. befreites Obst pressen (erforderlichenfalls daheim reinigen). Die Saftausbeute für 50 kg Äpfel ergibt in der Regel ca. 25 bis 35 Liter Most. Bei uns erhält jeder aus seinem mitgebrachten Obst den Saft. 

  

Tips zur Haltbarmachung / Aufbewahrung siehe nachfolgendes Dokument.

Apfelsafthaltbarmachung - Lagerung im PE
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Historie Mosthütte und Saftpresse

1949 hat der seinerzeitige Vorsitzende, Georg Gerlinger, beim Bayer. Staat, vertreten durch die Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg, für den Verein einen Erbpachtvertrag auf Widerruf erhalten und zugleich die Berechtigung, auf einer Teilfläche eine 90 Quadratmeter große Geräte- und Mosthütte aufzustellen. Es wurde eine Saftpresse installiert. In den folgenden Jahren wurde die Obstkelterei ausgebaut und eine größere, gebrauchte Obstpresse gekauft. Ein besonderer Fortschritt war die unterirdische Verlegung eines Strom- und Wasseranschlusses von der Gaststätte Fasanerie zur Mosthütte im Jahre 1964. Gute Obsternten erbrachten erfreuliche Safterträge, beispielsweise 1959 eine Menge von 12.000 Litern (2014: 5.510 Litern).

 

1975 kündigte man uns den Erbpachtvertrag für die Mosthütte und verlangte den Abbruch. Der damalige Vorsitzende, Heinz Vilser, konnte aber mit viel Geschick einen neuen Erbpachtvertrag abschließen, allerdings unter der Voraussetzung, eine jährliche Mindestmenge von 2.000 Litern Saft zu pressen. Andernfalls drohte man mit einer monatlichen Kündigung und der Auflage, die Mosthütte innerhalb von drei Monaten abzubrechen.

Im November 1988 wurde in der Mosthütte eingebrochen und die Obstmühle samt Zubehör gestohlen. Mit hohem finanziellem Aufwand kauften wir eine neue Obstmühle, Presstücher und Roste.

 

Ende 2009 konnte der damalige Vorsitzende, Johann Liebhard, mit dem Freistaat  Bayern / Schloss und Gartenverwaltung Nymphenburg einen neuen Pachtvertrag auf unbestimmte Zeit abschließen. Der Verein hatte dadurch das Recht eine „Mosthütte zum nichtkommerziellen Betrieb einer Presse zur Gewinnung von Fruchtsaft“ zu errichten.

 

Die öffentlich-rechtliche Genehmigung der Landeshauptstadt München war mit der Auflage verbunden, eine Streuobstwiese mit Obstbäumen alter Sorten zu entwickeln. Die Umsetzung erfolgte im November 2010. Weitere Infos siehe „Aktivitäten / Streuobstwiese“.

 

Die neue Mosthütte wurde in 2010 unter tatkräftige Mithilfe der Mitglieder und ortsansässiger Firmen errichtet. 

wichtige Termine

 

Gartlerstammtisch jeweils am letzten Freitag des Monats um 19.00 Uhr siehe Aktivitäten

 

Lehrfahrt 13.07.2018

Weißenburg / Brombachsee

siehe Aktivitäten

Schutz personenbezogener Daten

siehe Aktuelles